Novomatic: Auf ein Neues in Russland!

Laut einer von Novomatic unterzeichneten Absichtserklärung scheint es als würde der österreichische Spielautomatenkonzern in Zusammenarbeit mit der Royal Time Group erneut sein Glück auf russischen Boden versuchen.

Laut einer von Novomatic unterzeichneten Absichtserklärung scheint es als würde der österreichische Spielautomatenkonzern in Zusammenarbeit mit der Royal Time Group erneut sein Glück auf russischen Boden versuchen.

Der global agierende Glücksspielkonzern Novomatic mit Hauptsitz in Österreich betreibt Spielbanken, elektronische Casinos und Sportwettlokale auf der ganzen Welt. Die Novomatic-Gruppe, die online vor allem durch Novoline Spiele wie Book of Ra bekannt wurde, wirkt mitunter auch als Vermieter von Glücksspielgeräten und als Entwickler und Produzent von Spielausstattungen und -systemen.

Gegen Ende 2006 wurde das Glücksspiel in Russland verboten und nur in vier Sonderzonen genehmigt. Als Folge hieraus wurden alle Spielbanken und Spielhallen geschlossen. Die russische Regierung geht hart gegen alle vor die außerhalb der erlaubten Gebiete Glücksspiel anbieten. Aus den Medienberichten geht hervor, dass in diesen von Metropolen entfernten Glücksspielzentren nicht genügend gespielt wird, obwohl nur dort gezockt werden darf.

Nachdem die strengen Regelungen in Russland, die nur an wenigen Orten Glücksspiel zulassen, in Kraft traten, gehörte Novomatic zu den Glücksspielunternehmen, die sich zwangsläufig aus Russland zurückzogen. Die Pläne des österreichischen Unternehmens sehen dem Anschein nach erneute Aktivitäten in Russland vor.

Austrian Gaming Industries (AGI), die Tochtergesellschaft von Novomatic unterzeichnete in der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Tatarstan, Kazan mit der örtlichen Royal Time Group eine Absichtserklärung für einen substantiellen Einsatz.

Der zukünftige Partner von Novomatic Royal Time besitzt mit dem Casino „Oracle” die erste Casinolizenz in der Stadt Azov. Der Plan der beiden Unternehmen sieht vor in diesen genehmigten Zonen weitere Casinoprojekte zu realisieren und dementsprechend zusammenzuarbeiten.

Bis die russische Regierung das Glücksspiel in Russland verbot, war Novomatic sehr engagiert. Der damalige Rückzuck kostete den Konzern 2009 über 40 Millionen Euro. Es wird sich zeigen, ob dieser neue Schachzug sich in einen Erfolg entwickelt oder ob Russland als mögliche Investition für Glücksspiel von der Landkarte gestrichen werden muss.

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